dass die geplante technische Infrastruktur noch nicht in Betrieb genommen werden kann, da die offizielle Ausschreibung der Public-Key-Infrastruktur (PKI) des zentralen Backbone-Server-Verbundes bislang immer noch nicht abgeschlossen ist. CCC | Chaos Computer Club warnt vor unabsehbaren Risiken bei der elektronischen Gesundheitskarte Es ist wirklich unglaublich, wie unbekümmert hier mit zum Teil sensiblen Daten umgegangen wird. Nachdem die konkrete Sicherheitsstruktur noch nicht ausgeschrieben ist, wäre es an der Zeit dieses Milliardengrab abzusagen.

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Das Bundesinnenministerium hat einen Änderungsentwurf zum Bundespolizeigesetz erarbeitet, wonach die Bilder aus der Videoüberwachung auf Bahnhöfen und Flughäfen künftig einen ganzen Monat gespeichert werden sollen. Das berichtet das Magazin Focus. Bislang betrug die Speicherdauer lediglich 48 Stunden. Aus "polizeifachlicher Sicht" sei eine Verlängerung notwendig heise online – Bilder aus Videoüberwachung könnten künftig einen Monat gespeichert werden Das ist meiner Meinung nach ausgemachter Blödsinn. Es wird in diesem Zug oft erwähnt, daß aufgrund der Anschläge in der Londoner U-Bahn eine erhöhte Gefährdung auch für Deutschland besteht. In England stehen 20% der weltweiten Überwachungskameras, was etwa eine Kamera auf 14 Personen entspricht und trotz dieser Kameradichte und integrierter Gesichts- und Anomalieerkennung, die z.

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Die neue Startseite des Chaos Computer Clubs als Antwort auf den Hackerparagraphen §202c StGB zeigt eine grüne Wiese. Zitat: Per Gesetzesänderung (§202c StGB) hat die Bundesregierung das Internet wieder zur Blümchenwiese gemacht. Da es keine Sicherheitsprobleme mehr gibt, brauchen wir jetzt auch keine Sicherheitswerkzeuge mehr. Das trifft die Problematik eigentlich ganz gut. Wie so oft in letzter Zeit werden schwammige Paragraphen erlassen, die einen großen Ermessensspielraum haben. In diesem Fall zwar mit einer Beschlußempfehlung, es wird also ein weiteres Dokument erstellt, in dem die Auslegung niedergeschrieben wird, bzw. man schreibt fest, daß der Paragraph geändert werden muss, wenn er anders als gedacht ausgelegt wird.

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Die Überschrift ist sicher etwas krass formuliert, trifft aber das komplette Spektrum der Aussagen, die man zur Gesetzesänderung liest. Einer der Kommentatoren meines Blog-Eintrags zum §202 StGB wirft mir zu wenig Recherche vor. Das mag erstmal so aussehen, da ich zum Zeitpunkt des Posts vorallem schnell meine Meinung und die Auslegung durch den CCC kundtun wollte. Mit der Auslegung ist der CCC nicht allein: eco – Verband Deutscher Internet Wirtschaft e.V. Computerkriminalität bekämpfen – nicht Sicherheitstechnik ausbremsen! Damit besteht die Gefahr, dass das Gesetz die Sicherheitsbemühungen der Unternehmen ausbremst, anstatt Computerkriminalität wirksam zu bekämpfen. Die dazu abgegebene Erklärung der Abgeordneten, wie das Gesetz auszulegen sei, reicht nicht aus, denn Gerichte urteilen nach dem Text des Gesetzes.

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CCC | Verbot von Computersicherheitswerkzeugen öffnet Bundestrojaner Tür und Tor: Der Bundestag hat heute das Verbot von Computersicherheitswerkzeugen unverändert durchgewunken (Strafrechtsänderungsgesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität, neuer § 202 StGB). Bestraft werden soll insbesondere das Herstellen, Programmieren, Überlassen, Verbreiten oder Verschaffen von Software, die für die tägliche Arbeit von Netzwerkadministratoren und Sicherheitsexperten dringend notwendig ist. Damit handelten die Abgeordneten entgegen dem ausdrücklichen Rat der in den Ausschüssen bei der Beratung des Gesetzes gehörten Experten aus Wissenschaft und Praxis. Auch von Seiten der Internetwirtschaft und vom Bundesrat war die Gesetzesänderung scharf kritisiert worden. Schön langsam zweifle ich stark an diesen sogenannten Volksvertretern.

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